Vorbereitung auf Wewelsburg

Zehntklässler erhalten Workshop zur Gedenkstättenfahrt

Worin besteht die Gefahr von Rechtsextremismus? Woran erkennt man Rechtsextremisten? Und was hat das alles mit der Fahrt zur Wewelsburg zu tun? Diese und weitere Aspekte griff Moderator Joschka Jakobfeuerborn in fünf Workshops für unsere Zehntklässler auf.

Gut vorbereitet, mit Fakten, Fotos, Videos und Bezügen zu den Sozialen Netzwerken stattete Joschka Jakobfeuerborn jeder 10. Klasse einen doppelstündigen Besuch ab. Dabei schlug er den Bogen von der Geschichte Deutschlands unter der Herrschaft der Nationalsozialisten zu rechtsextremen Gruppen und Meinungen in der heutigen Zeit. 

Dabei veranschaulichte er unseren Schüler*innen, dass der heutige Rechtsextremismus bewusst Bezüge zur Vergangenheit herstellt. Jetzt nutzen sie jedoch gezielt die Sozialen Medien, um ihre Botschaften zu verbreiten. Teilweise seien diese nur schwer zu erkennen bzw. nur Eingeweihten verständlich. Über Zeichen, Symbole, Zahlenkombinationen und Kleidungsmarken würden sie sich outen. Und noch etwas wurde klar: Opfer von Rechtsextremismus können viele Menschen und Menschengruppen werden. Alle, die nicht in deren Idealbild hineinpassen, könnten durch Rechtsextremisten Probleme bekommen.

Mit den Informationen dieses Workshops sind unsere Zehntklässler gut ausgestattet für den Besuch der Gedenkstätte Wewelsburg. An zwei Tagen im Juni wird der gesamte Jahrgang eine Führung mit Workshop dort absolvieren. Dabei handelt es sich um den Baustein des „Tags gegen das Vergessen“ für den 10. Jahrgang.

Thorsten Holling