Informatikkurs der Klasse 7 besucht KI-Ausstellung im Schloss Brake

Wie viel Energie braucht eigentlich eine Anfrage an eine Künstliche Intelligenz? Diese Frage konnten die Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses der Klasse 7 Anfang November ganz praktisch beantworten – bei ihrem Besuch der Sonderausstellung „A KInd of Art. Künstliche Intelligenz trifft (Weser-)Renaissance“.
Empfangen wurde die Gruppe von Dr. Susanne Hilker, die die durch die Ausstellung führte. Sie erklärte die Hintergründe der einzelnen Exponate und regte die Schülerinnen und Schüler immer wieder dazu an, selbst zu überlegen, wie KI bereits heute ihren Alltag prägt.

Ein besonderer Höhepunkt war die Mitmachstation, an der die Jugendlichen auf einem sogenannten Trimmdich-Fahrrad selbst Strom erzeugen mussten. Zunächst galt es, genug Energie für eine einfache Google-Suchanfrage zu produzieren – ein vergleichsweise leichtes Unterfangen. Doch als es darum ging, die Energie zu erzeugen, die für eine KI-Anfrage benötigt wird, wurde schnell klar: Hier ist deutlich mehr Muskelkraft gefragt! Mit Feuereifer traten die Schülerinnen und Schüler in die Pedale, lachten, staunten – und erfuhren ganz praktisch, dass digitales Denken reale Energie kostet.
Die Ausstellung, eine Kooperation zwischen dem Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) und dem Fraunhofer IOSB-INA, verknüpft auf beeindruckende Weise Vergangenheit und Zukunft. Historische Kunstwerke der Renaissance treffen hier auf KI-generierte Skulpturen, interaktive Bildexperimente und audiovisuelle Installationen.
An zahlreichen weiteren Stationen hatten die Schülerinnen und Schüler anschließend Gelegenheit, selbst zu experimentieren und zu erleben, wie Künstliche Intelligenz funktioniert – und wo ihre Grenzen liegen. Ein erlebnisreicher Ausflug voller Staunen, Spaß und neuer Erkenntnisse: Wer KI verstehen will, sollte nicht nur zuhören, sondern (im wahrsten Sinne) in die Pedale treten.
Conny Uekermann




