„Omas gegen Rechts“ werben für Demokratie in der 7c

Was ist eigentlich das Gute am Leben in einer Demokratie? Und warum lohnt es sich, sich dafür einzusetzen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Klasse 7c bei zwei gemeinsamen Workshopstunden mit den „Omas gegen Rechts“ Lemgo.
Bei einem ersten Treffen ging es erst einmal darum, sich kennen zu lernen. Drei Vertreterinnen der „Omas gegen Rechts“ stellten sich vor und standen unseren Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Für den ersten Kontakt standen erst einmal die Fragen im Raum, was die „Omas gegen Rechts“ überhaupt sind, wofür sie stehen, welche Aktionen sie bereits durchgeführt haben und warum sie sich ehrenamtlich engagieren. So wurde deutlich, dass die „Omas gegen Rechts“ parteiunabhängig zum Wählen aufrufen und sich für den Erhalt und die Stärkung der Demokratie einsetzen. Diese sehen sie bedroht, sodass sie mit ihrem Engagement Mut machen wollen, sich für die Ideale der Demokratie einzusetzen.

Bei einer zweiten Begegnung der Omas mit unserer 7c setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Thesen zum Glücklichsein auseinander. Sie machten sich Gedanken dazu, warum man glücklich sein sollte, in einem Land zu leben, in dem seit 80 Jahren Friede herrscht oder warum man glücklich sein kann in einem Land zu leben, in dem alle Kinder zur Schule gehen können. Auch hier stand im Vordergrund, dass diese Dinge nicht selbstverständlich sind, sondern sie durch demokratische Prozesse gewonnen wurden. In anderen totalitären Staaten seien solche Errungenschaften eben nicht normal.
Zwei interessante Stunden verdanken wir dem Einsatz der Vertreterinnen der „Omas gegen Rechts“. Und wer weiß, vielleicht lassen sich ja noch weitere gemeinsame Stunden finden, mit der 7c oder auch mit anderen Klassen. Wir sagen auf jeden Fall „Danke!“ für ihren Besuch und ihren Einsatz bei uns.
Thorsten Holling