Kunst

Große Gefühle in der Kunst

Von Franz Xaver Messerschmidt zu Emojis


Das Schuljahr 2020/21 war ein Wechselbad der Gefühle. Die Schüler*innen der 05b und 05d erlebten Freude über längeres Schlafen und den Unterricht im Schlafanzug von zuhause im Distanzlernen, doch irgendwie waren damit auch andere Gefühle verbunden: Frust im Kampf mit der Technik, Verwirrung bei unklaren Arbeitsaufträgen, Langeweile, fehlender Austausch und gemeinsame Aktionen mit den Mitschülern*innen. Wer hätte gedacht, dass ein Großteil der Schüler*innen mit der Aussage in den Wechsel- und vollen Präsenzunterricht startet: „Ich habe die Schule vermisst und freue mich, endlich wieder in die Schule gehen zu können!“

Im Kunstunterricht lernten die Schüler*innen den Künstler Franz Xaver Messerschmidt kennen. Der Österreicher Künstler des Barrocks hat uns „ganz verrückte“ und „irre“ Charakterköpfe hinterlassen. Die Kinder erkannten sofort: „Das sind die Emojis in Museen.“ Wir lernten Emotionen zeichnerisch einzufangen. Worauf kommt es dabei an? Na klar, die Augen, die Nase, der Mund, Falten und die Farbe.

Der Präsenzunterricht bot auch endlich die Möglichkeit diese Gestaltungsprinzipien plastisch umzusetzen. Und die Ergebnisse überzeugten alle Kinder: „In der Schule macht der Unterricht doch mehr Spaß!“ Jannik Hollmann

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